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`Sgt. Pepper's Magical Mystery Board´ *** Eigentlich passé, doch für Nostalgiker noch zum Lesen geöffnet ***
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Various Artists - A Tribute to John Lennon
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Awaiting On You All Can't Buy Me Love/You Can't Do That

 Anmeldungsdatum: 03.12.2005 Beiträge: 294
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Verfasst am: 26.01.2006, 21:23 Titel: Various Artists - A Tribute to John Lennon |
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Dass der Hauptsongwriter der Beatles nicht wirklich tot ist, sondern in den Köpfen und in einigen Herzen weiterlebt, beweisen uns nicht nur die Songs, die ständig für die Werbung missbraucht werden, sondern auch dieses ihm gewidmete Tribute. Ganze 14 Bands sollten an diesem Abend diesen Eindruck noch untermauern. Da es im Vorfeld einige Unstimmigkeiten gab was das Line-Up betraf, durfte man gespannt sein, welche Bands es denn nun tatsächlich geschafft haben an diesem Tribute teilzunehmen...
Letzten Freitag war es dann doch soweit. Nachdem das Mammut-Konzert schon einmal verschoben worden war, öffneten sich die Pforten des Berliner Kesselhauses.
Den Anfang machten Ten Stories High. Nur von einer Akustikgitarre begleitet, erfüllte die Stimme von Sänger Peter die Halle. Schnell hatte man die klirrende Kälte vergessen, durch die man sich auf dem Weg zum Kesselhaus kämpfen musste. Weiter ging es mit Missing Link, die ihre Version von "A hard days night" und "Come together" zum Besten gaben. Kurz darauf wurde wieder auf die Akustikgitarre gesetzt und Josephine übernahmen für kurze Zeit das Zepter. Etwas irritiert waren wohl viele als Traumflug mit "Stand by me", welches ja bekanntlich ein Song von Ben E. King ist, die Bühne eroberten. Teilweise bunt kostümiert lieferten sie ihre eigenwillige Show ab, die eher an ein Schaupiel erinnerte. Sängerin und Sänger wagten kurzerhand ein Tänzchen, bevor der männliche Teil der Beiden vor Sehnsucht fast verging und sich selbst zum sterbenden Schwan machte. Als vollendeter Gegensatz dazu kamen anschließend die vier Männer und eine Frau von Minory auf die Bühne. Stilvoll rockten sie ihren Teil zum Ganzen bei, wobei der Sänger durch seine Gestiken an Dave Gahan zu erinnern wusste.
Frogcircus nennt sich die frische Brise, die nun über die Bühne wehte. Witzig, mit guter Stimme und einer tollen Bühnenpräsenz überzeugten auch diese Drei das nun endlich vollgewordene Kesselhaus. Nach dem Ausruf: "Warum John und nicht Yoko, du Teufel?!" hatten sie die Zuschauer endgültig auf ihrer Seite. Lautstark forderte das Publikum eine Zugabe und bekam diese auch. Dann kam erst einmal eine längere Umbaupause, die Kimono benötigten, um ihr wohl gesamtes Bandraumequipment aufzubauen und anzustöpseln. Einheitlich gekleidet in den gleichen karierten Schuhen und den gleichen gestreiften Pullovern, nutzten sie die gute Stimmung und bauten diese noch weiteraus. Band Nummer acht an diesem Abend waren Gardens End. Sie schafften es mit ihrer Version von "I Want To Hold Your Hand" zu überraschen und für ein wohlwollendes Gelächter zu sorgen. Wie? Sie wechselten mitten im Song zu "Highway to hell" von AC/DC. Nachdem Lenz ihren Auftritt hinter sich gebracht hatten, gaben sie die Bühne frei für Die Axone. Mit Akustikgitarre, Djembe und Mandoline sorgte diese Band für ein Klangbild mit dem gewissen Etwas. Als hätten sie sich den anklagenden Spruch von dem Frogcircus-Sänger zu Herzen genommen, holten sie noch einmal alles aus ihren Instrumenten raus und sorgten für einen weiteren
Höhepunkt mit einer Coverversion von "Yoko Ono" von die Ärzte. Im Anschluss betrat die zweite Frau-Mann-Kombination von Vermont die Bühne, um auch schon so gleich wieder an Toulouse und Blindflug abzugeben. Das Schlusslicht des Abends bildeten fünf Jungs von Jonathan Hard. Sahen sie zunächst stilistisch zusammengewürfelt aus, ergaben sie musikalisch doch ein Ganzes. Schade nur, dass sich zu dieser Nachtzeit das Publikum schon reichlich dezimiert hatte und so nicht mehr mitbekam, wie sich das extra aus Erfurt angereiste Quintett, die Seele aus dem Leib rockte. Zum krönenden Abschluss ließen es sich die Veranstalter und einige Musiker nicht nehmen noch einmal gemeinsam mit dem noch vorhanden Rest-Publikum zu rocken.
http://www.whiskey-soda.de/story.php?id=12903 _________________ "Alles im Leben kann warten, nicht aber die Suche nach Gott"
(George Harrison) |
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Die schon wieder LET IT BE

 Anmeldungsdatum: 28.03.2005 Beiträge: 1417 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 27.01.2006, 13:34 Titel: |
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Das muß ja ein bunter Abend gewesen sein. Über den Ausruf "Warum John und nicht Yoko, du Teufel" kann man sicherlich streiten, aber das Publikum war ja offenssichtlich begeistert.
Und den Wechsel von "I want to hold your hand" zu "Highway to hell" hätte ich wirklich gern gehört!!! |
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