AnyRoad69 Apple Rooftop

 Anmeldungsdatum: 25.03.2005 Beiträge: 5526 Wohnort: Neuruppin
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Verfasst am: 06.05.2005, 12:20 Titel: Ostholstein-Museum ermöglicht Beatles-Revival in Eutin |
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Als erste Pop-Idole und "Pilzköpfe" zogen sie in die Geschichtsbücher ein. Mit einer in Europa einmaligen Ausstellung erinnert das Ostholstein-Museum an die vier britischen Musiker aus Liverpool.
Eutin - Ein Besuch in Hildesheim brachte Klaus-Dieter Hahn auf die Idee, die Beatles nach Eutin zu holen. Auf Einladung des Museumsleiters wird die Sammlung des Beatles-Museum Hattersheim und einiger privater Leihgeber erstmalig in Schleswig-Holstein zu Gast sein. Am Sonntag, 8. Mai, beginnt die in Europa einzigartige Exposition "The Beatles - eine Legende ohne Ende" mit einer offiziellen Eröffnung um 11.30 Uhr im Erdgeschoss des Ostholstein-Museums am Schlossplatz.
Die einführenden Worte spricht Michael Andreas Wahle vom Beatles-Museum Hattersheim. Den passenden musikalischen Rahmen an diesem Tag schafft die Gruppe "Prentice". Die Eutiner Band bereitet sich auf diesen Tag besonders intensiv vor. Denn die sechs Musiker spielen, entgegen dem sonstigen Repertoire, selbstverständlich Beatles-Lieder. Üblicherweise stehen Hartwig Dieckmann und Mitspieler mit Eigenkompositionen und Rolling Stones-Songs auf der Bühne.
Etwas wehmütig erinnert sich Hahn an die Ausstellungsvorbereitung. Der 1949 geborene Museumsleiter hätte so gerne ein Paul- McCartney-Double auftreten lassen. Doch sei es zu keinem Kontakt zu dem Darsteller gekommen, erzählt der Museumsleiter. Alle Versuche, das Double zu erreichen seien fehlgeschlagen. Doch auch so verspricht die Schau viele Einblicke in die Bandgeschichte der "Pilzköpfe".
Die Ausstellung, die in Salzburg mit dem "Event Award" ausgezeichnet wurde, zeigt Original-Gitarren, Goldene Schallplatten, Verträge und das Plakat des Hamburger "Star Club", in dem die aus Liverpool stammenden vier Musiker auftraten. Auch der "Oscar" soll dabei sein, den die Band für ihre Filmmusik "Let ist be" 1971 erhielt.
"The Beatles - Die Legende ohne Ende" will nicht nur die Bandgeschichte widerspiegeln, sondern auch das Lebensgefühl der "Wilden Sechziger" heraufbeschwören. Auch der Museumschef erinnert sich dieser Zeit. So sei Hahn 1967 als Abiturient in Obertauern zum Skilaufen gewesen. Zwei Jahre vorher hätten die Pop-Idole dort den Film "Help" gedreht. Da haben er und seine Klassenkameraden natürlich nach Spuren gesucht.
Das die Ausstellung etwas Besonderes ist, zeigt auch das Interesse des Norddeutschen Rundfunks. Der Sender hat sich für Aufnahmen am Freitag angekündigt. Für die Freunde oder Anhänger der Pop-Begründer, die weder zur Eröffnung kommen noch Fernsehen können, besteht bis zum Sonntag, 26. Juni, noch die Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und vielleicht das ein oder andere Detail noch zu erfahren.
Und wer an den Kult "Beatlemania" bis heute nicht so recht glauben will, dem helfen eventuell die Kopien von Geburtsurkunden der Musiker über die letzten Zweifel am Dagewesenen hinweg. Und dann sind da noch der Linkshänderbass von Paul Mc Cartney, die Rickenbacher Gitarre von John Lennon und die Skistiefel von George Harrison. Das alles und viel mehr finden Besucher im Obergeschoss des Museums |
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