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`Sgt. Pepper's Magical Mystery Board´ *** Eigentlich passé, doch für Nostalgiker noch zum Lesen geöffnet ***
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Goodbye, LennonYoko Ono zeigt sich und ihre Werke in Zürich.
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AnyRoad69 Apple Rooftop

 Anmeldungsdatum: 25.03.2005 Beiträge: 5526 Wohnort: Neuruppin
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Verfasst am: 26.05.2005, 09:26 Titel: Goodbye, LennonYoko Ono zeigt sich und ihre Werke in Zürich. |
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1965, New York. Yoko Ono ist vor allem als Künstlerin bekannt – Lennon trifft sie erst ein Jahr später. Sie kauert auf einer Bühne, vor ihr eine Schere. Schnitt. Vier Jahrzehnte später: Yoko Ono wird wieder als Künstlerin wahrgenommen, nicht nur als die Witwe eines Ex-Beatle. Seit 1998 werden ihr weltweit Retrospektiven ausgerichtet, ab dem 4. Juni nun auch im Zürcher Migros-Museum.
Schnitt zurück. Das Publikum ist aufgefordert, mit der Schere Stücke aus Onos Gewand zu schneiden. Zuerst wagen sich ein paar Frauen vor, um Knöpfe abzuschneiden. Dann ein junger Typ, er durchtrennt die Träger des BHs. Abgesehen vom leichten Hochziehen einer Augenbraue reagiert Ono nicht. Die Filmdokumentation von «Cut Piece» ist spannend wie ein Krimi. Yokos geniale Filme aus den sechziger Jahren bilden das Herzstück der Zürcher Schau. Es sind simple Statements: «Bottoms» zeigt einen nackten Hintern nach dem anderen. Ein Meisterwerk ist «Rape», eine Arbeit für den Wiener ORF von 1969: Eine österreichische London-Touristin wird tagelang von einem Kameramann verfolgt. Schliesslich dringt er in ihre Wohnung ein. Ihre Bitten, in Ruhe gelassen zu werden, bleiben unbeantwortet, die Kamera richtet sich stoisch auf ihr Gesicht. Wir werden, drei Jahrzehnte vor «Big Brother», zu Komplizen dieses medialen Angriffs auf die Intimität an der Grenze zur Vergewaltigung.
In Zürich sind auch einige von Onos Installationen zu sehen. Bei einigen Werken neueren Datums droht spirituelle Innerlichkeit. Eine Arbeit von 1996 besteht aus zu einem Flussbett angeordneten Kieselsteinen und zwei markierten Quadraten: «The happiness space» und «The sadness space» – man soll Steine im Gedenken an fröhliche und an traurige Erinnerungen ins entsprechende Feld legen. Aus der Interaktion mit dem Publikum, die bei «Cut Piece» noch geschlechtliche Machtverhältnisse aufbrach, wird eine therapeutische Schwundstufe.
Bei «Rape» war John Lennon Co-Regisseur, ebenso bei «Erection» – was schlecht-informierte Popschreiber immer wieder hat raunen lassen, in dem Werk sei das stolze Geschlecht Lennons zu sehen. Aber nein, es richtet sich etwas anderes auf.
Yoko Ono: «Horizontal Memories».
4. Juni bis 14. August, Migros-Museum, Zürich.
Am 2. Juni zeigt Yoko Ono eine ihrer seltenen
Performances im Schiffbau, Zürich. |
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Pennylane She Loves You/I'll Get You

 Anmeldungsdatum: 25.03.2005 Beiträge: 176 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 26.05.2005, 21:49 Titel: |
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Ja das werde ich mir wohl in Zürich ansehen. Den Yoko Ono ist schon eine aussergewöhnliche Künstlerin die sich immer wieder versteht in Scene zu setzen und die Leute zu faszinieren. _________________ We can work it out
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